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Eckehard W.
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Natürliches Wachstum
fördern:
Die personenzentrierte Psychologie
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Im
Mittelpunkt der von Carl
Rogers entwickelten personenzentrierten
Psychologie stehen drei Haltungen,
durch die ein trainierter Coach Wachstumsprozesse fördern kann,
ohne seinen Coachee zu manipulieren:
-
Acceptance:
Bedingungsfreie Wertschätzung der Person als Mensch,
unabhängig von seinen Überzeugungen, Handlungen und
Leistungen. Auf dieser Ebene sind alle Menschen als Ausdruckformen des
universellen LEBENS gleichwertig, jenseits von Status, Rolle und
beruflicher Position.
-
Congruence:
Hinter aller Professionalität und jenseits der Entscheidungen und
Handlungen, die die jeweilige Rolle erfordert, als lebendiger,
fühlender Mensch erkennbar bleiben.
-
Empathy:
Einfühlendes Verstehen der anderen Person. Eine Meile in seinen
Schuhen gehen, um nachfühlen zu können, warum er denkt, wie
er denkt und handelt, wie er handelt. Die Welt des anderen von innen
heraus verstehen, ohne Teil dieser Welt zu sein.
Ein
Coach, der diese Haltungen lebt, fördert im Coachee die
Selbstöffnung und Selbstauseinandersetzung und schafft damit die Voraussetzungen für inneres Wachstum.
Menschen verändern sich hin zu dem, was sie sind und entwickeln
bisher unerschlossene Potenziale.
Die Ausbildung in
den personenzentrierten Haltungen beginnt mit einem mehrjährigen
Training in aktivem Zuhören unter Supervision, live und anhand
aufgezeichneter Gespräche. Nach Abschluss der Grundausbildung
bleibt es eine tägliche Herausforderung, diese Haltungen im
beruflichen und persönlichen Alltag zu vervollkommnen und immer
besser zum Ausdruck zu bringen. Für mich gehört dazu, mir zu
jeder Beratung und zu jedem Training ein Feedback mit offener
Antwortmöglichkeit (keine Kreuze oder Zensuren) geben zu lassen.
Die personenzentrierten
Haltungen sind keine Techniken und werden erst dann wirksam,
wenn sie Teil der gelebten Lebensphilosophie des Beraters geworden
sind. Man kann sie sich ohne intensive Selbstöffnung und
Selbstauseinandersetzung nicht zu eigen machen, d.h. man geht selbst -
lebenslang - durch den Prozess, den man dem Coachee anbietet. |
Eugene
T. Gendlin, ein Schüler
von Carl Rogers, entwickelte mit dem Focusing
eine Methode, Unklar Erspürtem (Ahnungen, Intuitionen,
"Bauchgefühl") durch ein besonderes Aufmerksamkeitstraining die
Möglichkeit zu geben, zu einer klaren Botschaft zu werden.
Focusing bedient sich der Körperintelligenz, um die "gefühlte Bedeutung" (Felt
Sense) auf den Dimensionen
-
innere
Bilder, Vorstellungen, Erinnerungen
-
Gedanken,
Begriffe, innere Sätze
-
Emotionen
-
Körperempfindungen
explizit
werden zu lassen. Focusing arbeitet nur in einem
bedingungsfrei-wertschätzenden, einfühlsamen Raum, in dem
nicht be- oder verurteilt wird. Es ist behutsamer, aber mindestens
ebenso wirksam wie Hypnose.
Focusing ist nicht nur
ein ideales Werkzeug zur Problemlösung und
Entscheidungsfindung, sondern es fördert nachweislich die
Zusammenarbeit der Gehirnhälften und die Kreativität. Seine
meditative Tönung macht es darüber hinaus angenehm und
erholungsfördernd.
|
| Für mich ist es hilfreich, das
personenzentriert-psychologische Menschenbild mit dem Weltbild des Yoga
zu verbinden. Yoga-Meditation hilft mir dabei, regelmäßig
aus meinen beruflichen und persönlichen Rollen auszusteigen, mich
an meine innere Quelle anzuschließen und ein
regelmäßiges "Reset" durchzuführen. |
___Möchten Sie mehr wissen?
Ich freue mich
auf Ihre Mail!
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